9 Orte in Nepal, die man unbedingt sehen sollte

26. April 2020

Nepal: Traumreiseziel für Wanderer, Backpacker, Individualtouristen, Abenteuersuchende, Anders-Reisende und Naturverbundene.

Wer aber denkt, dass Nepal nur für ein Once-in-a-lifetime Trekking gut ist, kennt noch nicht die anderen wunderschönen Orte, die das Land sonst zu bieten hat. Von der chaotischen Hauptstadt Kathmandu über dichten Dschungel, religiösen Orten und beeindruckenden Gebirgslandschaften, ist das für ein Land dieser Größe eine Menge Vielfalt. Kein Wunder, dass Nepal als Reiseziel immer beliebter wird und selbst für Nicht-Wanderer eine ziemlich gute Wahl ist.

Wer also eine Reise nach Nepal plant und neben einem Trekking durchs Himalaya noch andere, wunderschöne Orte in Nepal sehen will – hier ist meine Liste der Orte, die man unbedingt sehen sollte.

Die schönsten Orte Nepals

1 | Pokhara

Beginnen wir mit der wohl schönsten und entspanntesten Stadt Nepals: Pokhara. Die Stadt zählt zu den beliebtesten Zielen und dafür gibt es auch einige Gründe. Neben der Vielfalt an Unterkünften, Cafés, Shops und Restaurants, sind es vor allen Dingen die zahlreichen Aktivitäten und die Lage am Phewa-See, die Pokhara sehenswert machen.

Und besonders der Phewa-See hat es mir angetan. Früh am Morgen oder zum Sonnenuntergang ist die Stimmung dort wirklich entspannt und wer will, kann sich ein Boot mieten und ein paar Runden über den See drehen. Außerdem lohnenswert ist ein Abstecher zur World Peace Pagode, von der man einen wunderbaren Ausblick aufs Gebirge, Pokhara und den See hat.

Pokhara ist ebenfalls Ausgangspunkt für Trekkings im Annapurna-Gebirge. Wer aber nicht (nur) zum Wandern hier ist, sollte sich trotzdem den Ausblick auf das Himalayagebirge nicht entgehen lassen. Das geht am besten von Sarangkot aus und am allerbesten sogar zum Sonnenaufgang. Auch wenn das ein sehr frühes Aufstehen bedeutet, es ist einfach nur magisch!

→ Hier geht’s zum Pokhara Travel Guide.

2 | Kathmandu

Kathmandu ist definitiv nicht der “schönste” Ort Nepals, aber einer, den man trotzdem gesehen haben muss. Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass viele Reisen durch Nepal hier beginnen, da liegt es nahe, sich die Stadt mal ein bisschen anzusehen. Und tatsächlich gibt es ein paar coole Orte & Sehenswürdigkeiten in Kathmandu, die sich lohnen. Da wäre zum Beispiel die wunderschöne Bodnath Stupa, die größte des Landes und ein sehr spiritueller Ort. Außerdem lohnenswert: der Shoppingdistrikt Thamel, die Tempelanlage Pashupathinat, den Kathmandu Durbar Square und natürlich auch die Swayambunath Stupa (Affentempel) auf den Hügeln der Stadt.

→ Hier geht’s zum Kathmandu Travel Guide.

3 | Tansen 

Tansen in der Gemeinde Palpa liegt vielleicht nicht auf der üblichen Touristenroute durchs Land, aber das sollte es. Oder vielleicht doch lieber nicht, damit Tansen noch seinen ursprünglichen, ruhigen Charme bewahren kann, den es hat. Der Ort liegt südlich von Pokhara und hat eine total entspannte Atmosphäre. Es ist bei Weitem kein touristischer Ort, daher werdet ihr in Tansen kaum Hotels finden. Im Gegenteil: hier könnt ihr viel besser bei Einheimischen zuhause übernachten (Homestays).

Was es in Tansen zu sehen gibt? Tempel, kleine, kopfsteingepflasterte Straßen, süße Cafés, alte Newari-Häuser, nepalesische Kultur und wunderschöne Aussichten. Immerhin gibt es in Tansen Höhenunterschiede von 200m bis zu 2.000m.



4 | Lumbini

Einer der wichtigsten, religiösen und spirituellen Orte Nepals ist Lumbini. Es ist der Geburtsort Buddhas und macht Lumbini somit zu einem der heiligsten Orte weltweit für Buddhisten! Der Geburtsort – auch “Lumbini Garden” genannt – mit einem zentralen, weißen Tempel, ist das wichtigste Gebäude. Den Erzählungen nach wurde Buddha hier geboren und um die Ruinen des Hauses wurde der weiße Tempel errichtet. Vor dem Tempel findet ihr den “Bodhi Baum”, um den sich Mönche und Pilger oft zum Beten versammeln.

Der weiße Tempel befindet sich in einem riesigen Areal bestehend aus Tempeln verschiedenster Länder, die Lumbini gespendet wurden. Und ja, mir hat tatsächlich der deutsche Tempel am besten gefallen (ohne parteiisch sein zu wollen – er gehört wirklich zu den schönsten dort!). Wer sich auch alle anderen Tempel und den gesamtem Komplex ansehen möchte, sollte dafür mindestens einen halben oder sogar ganzen Tag einplanen und gut zu Fuß sein (alternativ könnt ihr euch auch ein Tuk Tuk nehmen).

5 | Barauli

Barauli im Süden Nepals hat es für mich aus 2 sehr guten Gründen in die Liste geschafft: Zum einen liegt das kleine Dorf in einer sehr ruralen Gegend, weshalb man hier das ländliche Leben der Nepalesen erleben kann. Und zum anderen findet ihr in Barauli eins der besten Homestays des Landes, wo viel Wert auf das Kennenlernen der Kultur gelegt wird. Man kann also sagen, dass in Barauli die Natur und Kultur im Vordergrund stehen. Hier könnt ihr nicht nur lernen, wie die Nepalesen ihren Alltag noch mit den einfachsten Werkzeugen und Methoden meistern (hier werden Matten heute noch per Hand geknüpft oder Kräuter mit einem Zementbeil zerkleinert), sondern auch jede Menge über kulturelle Bräuche, z.B. wie man sich traditionell kleidet oder tanzt.

Und was solche Orte – besonders Barauli – auch zu ganz besonderen machen: die Menschen, die dort wohnen, die dir einen Einblick in ihr Leben geben, dir Kultur und Bräuche erklären und sichtlich stolz auf ihr Nepal sind. Das Leben und die Leute in Barauli haben mich definitiv sehr beeindruckt und es ist einer der Orte, an dem ich nicht nur gern viel länger geblieben wäre, sondern an den ich auch unbedingt noch einmal zurück kommen möchte.

6 | Chitwan Nationalpark

Einer der schönsten Orte Nepals ist der Chitwan Nationalpark. Der erste Nationalpark des Landes überzeugt mit seiner wunderbaren Natur und der einzigartigen Tierwelt. Nur hier könnt ihr auf Safari gehen, das gepanzerte Nashorn finden, mit ein bisschen (oder viel) Glück auf den bengalischen Tiger treffen und Nepal von einer ganz anderen Seite kennen lernen. Der Chitwan Nationalpark ist definitiv ein Ort, den man in Nepal unbedingt gesehen haben muss.

→ Hier geht’s zum Chitwan Nationalpark Travel Guide.

7 | Neydo Kloster

Die Religion gehört ebenso zu Nepal wie der Mount Everest und das Himalaya. Neben dem Hinduismus ist vor allen Dingen der Buddhismus hier allgegenwärtig. Während meiner Reise durch Nepal habe ich viel über die Religionen, Bräuche und Kultur gelernt. Das prägendste Erlebnis war dabei aber definitiv mein Aufenthalt in einem buddhistischen Kloster. Denn ja, es gibt tatsächlich die Möglichkeit, in einigen Klöstern Nepals zu übernachten. Ob für einen Yoga-Retreat, zum Meditieren oder einfach nur, um diese beeindruckende Religion kennenzulernen – der Besuch in einem Kloster lohnt sich!
Ich habe im Neydo Kloster (Neydo Tashi Chöling Monastery) übernachtet, welches etwa 18 Kilometer von Kathmandu entfernt liegt.
Mein Highlight? Das morgendliche Gebetsritual!

8 | Patan

Ein weiterer Ort, den man in Nepal unbedingt sehen sollte, ist Patan (oder auch Lalitpur genannt). Die Stadt ist eine der drei “Königsstädte” im Kathmandu-Tal. Und das trifft es auch ganz gut: Tradition und Kultur machen Patan zu einem der schönsten Orte Nepals, wobei der Durbar Square mit seinen buddhistischen und hinduistischen Tempeln und Skulpturen am sehenswertesten ist. Lohnenswert sind neben dem Durbar Square auch das “Patan Museum” oder der “Tempel der Tausend Buddhas”.

Travelogue-Tipp: Rund um den Durbar Square findet ihr einige Cafés und Restaurants mit Dachterrassen, von wo ihr einen coolen Überblick auf den Durbar Square und die Stadt habt!

9 | Himalaya

Last but not least: das mächtigste Gebirge der Welt darf hier in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Acht der Achttausender befinden sich in Nepal – wer das Wandern liebt, wird irgendwann seinen Weg nach Nepal finden. Beliebte Wanderrouten sind das “Poon Hill Trekking”, “Annapurna Circuit” oder das “Mount Everest Base Camp Trekking”. Das Himalaya bietet für jedes Level und jeden Wanderer die passende Route an.

Aber auch ohne ins Himalaya zu wandern ist das Gebirge fast überall im Land gegenwärtig. Bei klarem, schönen Wetter offenbaren sich immer wieder faszinierende Ausblicke auf die mächtigen Gipfel und lassen einen staunen. Übrigens: für alle Nicht-Wanderer gibt es ebenfalls Möglichkeiten, dem Himalaya nah zu kommen: ihr könnt einen Rundflug zum Mount Everest buchen (es lohnt sich!) oder sogar Helikopterflüge zum Annapurna Base Camp.

Travelogue-Tipp: Wer sowieso einen Inlandsflug von Kathmandu nach Pokhara (oder umgekehrt) plant, fliegt ebenfalls entlang des Himalayas. Somit bekommt ihr auch ohne einen extra Rundflug schon ein paar Ausblicke aufs Gebirge. Den Mount Everest seht ihr auf dieser Flugstrecke jedoch nicht.

M E H R  Z U  N E P A L

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