Travelogue Travel Guide für Salento [Kolumbien]

By 21. September 2018 Anna, Ausflugstipps, Destinationen, Kolumbien, Rund um die Welt, Salento, Südamerika

Inmitten des Kaffee-Dreiecks – der Zona Cafetera – und eingebettet in grüne Hügel, liegt eines der buntesten Kolonialdörfer Kolumbiens: Salento. Diese kleine Ortschaft befindet sich in der Provinz Quindio, etwa 24 km von Armenia entfernt, und ist bekannt für seine Kaffeeherstellung, die malerischen, bunten Straßen und natürlich auch für das Valle de Cocora mit seinen Wachspalmen. Der Ort ist an sich schon sehenswert, bietet aber eben auch eine gute Basis für Ausflüge in die einzigartige Natur. Kein Wunder also, dass Salento bei Touristen immer beliebter wird.

Es gibt wirklich viel zu sehen und auch wenn man sehr gut eine Woche oder länger in Salento verbringen könnte – auch einfach, weil es so schön dort ist – verrate ich euch, was man dort in 2 bis 3 Tagen machen kann:

 

Salento entdecken

Time to explore! Die einfachste und schönste Art Salento zu erkunden ist durch die bunten Straßen zu wandern. Es gibt zahlreiche kleine Shops zum Stöbern und am zentralen Marktplatz lässt es sich sehr gut mit einem Kaffee aushalten, um das Leben dort zu beobachten. Was in Salento ebenfalls auffällt: überall findet ihr kleine Künstlershops, wo ihr allerlei handgefertigte Dinge kaufen könnt. Hier lässt sich vielleicht das ein oder andere Souvenir finden.

Außerdem: wer sich einen Überblick über Salento verschaffen will, der kann zum Mirador (Aussichtspunkt) hochwandern. Der Weg nach oben ist nicht lang und für die Aussicht von oben lohnt sich der Aufstieg.

Café in Salento: Jesus Martin für den besten Espresso und Kaffee
Restaurants in Salento: Bernabe Restaurant / Beta Bar&Grill

 

Kaffeetour in Salento

Wer nach Kolumbien reist, der wird schnell merken, dass man um das Thema Kaffee nicht drum herum kommt. Es ist eines der Länder mit dem größten Kaffeeexport und berühmt für seine Kaffeeanbau-Region. Salento ist auf jeden Fall ein Ort, wo man bei einer Kaffeetour alles Wissenswerte über dieses beliebte Getränk erfährt: hier lernt man, wie Kaffee angebaut wird, wie er geröstet wird, was guten von schlechtem Kaffee unterscheidet und worin das Geheimnis des kolumbianischen Kaffees liegt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass viele Kolumbianer selber nicht in den Genuss von gutem Kaffee kommen? Der Großteil des guten Kaffees wird tatsächlich exportiert – nach Europa, Australien, Nordamerika und Asien.
Bei vielen Kaffeetouren bekommt man die Möglichkeit sich die Kaffeefarmen und -felder anzugucken und seine eigenen Bohnen zu pflücken. Die Belohnung am Ende jeder Tour: den Kaffee probieren!

Mein Tipp: eine Kaffeetour von und bei Jesus Martin. Der Inhaber selbst betreibt sein eigenes, gleichnamiges Café mit Rösterei und schwört bei der Kaffeeröstmaschine übrigens auf gute deutsche Qualität.

 

Von Salento zu den Wachspalmen

Eine der Hauptgründe für einen Besuch in Salento ist die Möglichkeit die beeindruckende Landschaft drum herum zu entdecken, besonders das Valle de Cocora. Das Tal ist bekannt und berühmt geworden als Heimat der größten Palmen der Welt: die Wachspalmen. Diese Landschaft wirkt mit seinen riesigen Palmen inmitten der grünen Hügel und eingehüllt in Wolken und Nebel so surreal und faszinierend zugleich. Eine Wanderung im Valle de Cocora gehört zu den schönsten To-Dos, die man in Salento machen kann.

Von Salentos zentralem Platz aus fahren mehrmals täglichen die Jeep Willys zum Palmental. Von dort führt einen die lange Wanderung durch grüne Wiesen, nebelige Wälder bis hin zu einer Hütte mit Hunderten von Kolibris. Zwischendurch wird man mit beeindruckenden Aussichten auf das Tal mit seinen herausstechenden Wachspalmen belohnt.

 

Unterkunft in Salento

Unsere Unterkuft in Salento war das Hostal Ciudad de Segorbe Salento, was ich empfehlen kann. Ein liebevoll gestaltetes Hotel/ Hostel mit zuvorkommendem Personal, was auch gern mit Reisetipps aushilft. Die Unterkunft liegt außerdem sehr zentral, nur ein paar Gehminuten vom Marktplatz entfernt.

 

War jemand von euch schon in Salento? Wenn ja: wie hat es euch gefallen?

 

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