Peking: eine Stadt, bei der meine Erwartungen und die Realität recht weit auseinander gingen. Bevor unser Flug von Frankfurt nach Peking in China landete, hatte ich einige Bilder von dieser Millionenstadt in meinem Kopf: riesige Menschenmassen, Hochhäuser, so weit das Auge reicht, und eine supermoderne, teure Stadt. Nun ja, einiges davon stimmt, aber von anderen Dingen war ich ziemlich überrascht!
Denn die Hauptstadt Chinas ist definitiv ein Ort, der Gegensätze vereint: riesige Hochhäuser und moderne Einkaufszentren treffen hier auf das „alte“ China mit traditionellen Hutongs, weitläufigen Parks mit ruhigen Seen sowie beeindruckenden Palästen und Tempeln.
Wenn ihr eine Reise oder einen Zwischenstopp in Peking (Beijing) plant, verrate ich euch hier ein paar der schönsten Sehenswürdigkeiten dieser Millionenstadt.
9 Highlights in Peking China: Welche Sehenswürdigkeiten man nicht verpassen sollte
Peking ist das kulturelle, historische und wirtschaftliche Zentrum des Landes und meiner Meinung nach eine Stadt, die man mindestens einmal im Leben besucht haben sollte. Sehenswürdigkeiten und besondere Erlebnisse gibt es in dieser Stadt definitiv genug. Aber wenn ihr nicht grade mehrere Tage oder sogar Wochen dort seid, macht es durchaus Sinn, sich vor der Reise 4-5 Highlights rauszusuchen.

1 | Die Verbotene Stadt
Beginnen wir mit der berühmtesten Sehenswürdigkeit Pekings: die Verbotene Stadt! Und wie der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen riesigen Palastkomplex, in dem die Kaiser der chinesischen Ming- und Qing-Dynastien bis zur Abschaffung des Kaiserreichs im Jahr 1912 wohnten. Verboten war die Stadt deshalb, weil eben nur königliche Personen oder deren Angestellte die Stadt in der Stadt betreten durften. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts dürfen auch Chinesen sowie Touristen die Verbotene Stadt besichtigen. Einige der wunderschönen Paläste dienen heute als Museum, wo ihr neben Gemälden und Keramik auch Schmuck und Jade bewundern könnt.
Travelogue-Tipp: Die Verbotene Stadt wird täglich (!) von bis zu 80.000 Menschen (!!) besucht! Das bedeutet, dass ihr eure Tickets weit im Voraus buchen solltet – am besten 4 Wochen vor Abreise oder noch früher. Für die Verbotene Stadt würde ich euch an dieser Stelle tatsächlich eine geführte Tour empfehlen. Außerdem müsst ihr bei einem Besuch euren Reisepass dabeihaben.
Kindertauglichkeit: Die Verbotene Stadt gehört auf jeden Fall zu den Sehenswürdigkeiten, die ihr euch ansehen solltet. Da es dort jedoch sehr voll ist, würde ich einen Besuch mit Kleinkindern nicht empfehlen. Es gibt zu viele Reize, Menschen und kaum Möglichkeiten, länger Pause zu machen oder „runterzukommen”. Ich würde ein Alter ab 10 Jahren empfehlen, damit die Kinder schon etwas von der Geschichte mitnehmen können.


2 | Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen Square)
Der Platz des Himmlischen Friedens befindet sich direkt neben bzw. vor der Verbotenen Stadt. Die beiden Sehenswürdigkeiten kann man also sehr gut kombinieren. Der Tiananmen-Platz ist euch vielleicht schon bekannt, weil hier oft politische Großveranstaltungen stattfinden. Außerdem befindet sich auf diesem wirklich gigantischen Platz das Denkmal für die Volkshelden, die große Halle des Volkes sowie das Chinesische Nationalmuseum und das Mausoleum des ehemaligen Führers Mao Zedong. Das Mausoleum könnt ihr auch besuchen und euch den einbalsamierten Leichnam Zedongs in einem Kristallsarg ansehen.
Wir fanden es total spannend, diesen riesigen Platz mal in echt zu sehen!
Travelogue-Tipp: Der Platz des Himmlischen Friedens ist nicht frei zugänglich: es gibt strenge Sicherheitskontrollen inklusive Taschenkontrolle und Vorzeigen des Reisepasses. Beachtet außerdem, dass sich täglich eine Warteschlange bildet und ihr bis zu 2 Stunden warten müsst. Wir hatten „Glück“ und mussten nur knapp 1,5 Stunden warten. Plant daher mindestens einen halben Tag für diese Sehenswürdigkeit ein.
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3 | Jingshan Park
Der Jingshan Park grenzt direkt an die Verbotene Stadt. Es handelt sich um einen wunderschönen kleinen Park inmitten der Stadt, von dem aus man den besten Blick auf die Verbotene Stadt hat.
Wenn ihr oben auf dem Hügel steht, könnt ihr gut erkennen, wie groß die Verbotene Stadt tatsächlich ist. Von hier aus habt ihr außerdem einen guten Blick auf einen großen Teil des Zentrums von Peking mit seinen Palastdächern, vereinzelten Pagoden und modernen Wolkenkratzern.
4 | Himmelsaltar
Im Zentrum Pekings befindet sich mit dem Tempelkomplex rund um den Himmelsaltar eine weitere Sehenswürdigkeit. Der Himmelstempel (Tian Tan) wurde zwischen 1406 und 1420 erbaut und ist ein religiöser Tempel, in denen die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien für eine gute Ernte beteten. Der Komplex besteht aus mehreren, sehr beeindruckenden Gebäuden, aber der runde Himmelsaltar, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist definitiv der schönste. Er ist mit traditionellen Motiven bemalt und ziemlich farbenfroh.
Rund um den Himmelsaltar gibt es eine große Parkanlage und ich kann euch nur empfehlen, auch eine große Runde durch den Park zu spazieren. Dort findet ihr wunderschöne chinesische Rosengärten und Pavillons, wo man sehr gut eine Pause machen kann.
Travelogue-Tipp: Wenn ihr Tickets für den Himmelsaltar kauft, achtet darauf, dass ihr den Eintritt für den Tempelkomplex und den Park kauft. Es gibt nämlich auch nur Tickets für den umliegenden Park.

5 | Hutongs entdecken
Die Hutongs spiegeln das alte, traditionelle China wider. In den schmalen Gassen dieser traditionellen Wohnviertel stehen kleine Häuser mit verwinkelten Innenhöfen sowie Cafés und Restaurants. Vor vielen Jahren gab es in Peking fast ausschließlich Hutongs. Leider wurden viele abgerissen, um Platz für Hochhäuser und Einkaufszentren zu schaffen. Glücklicherweise gibt es aber noch einige authentische Hutongs, die besucht werden können – und das würde ich euch auch definitiv empfehlen. Bei einem Spaziergang durch die Hutongs lernt man das „alte” Peking am besten kennen. Und sollte euch jemand aus einem kleinen, chinesischen Restaurant in sein Lokal locken wollen, um ein absolut leckeres Essen serviert zu bekommen, dann solltet ihr das Angebot auf jeden Fall annehmen!
Travelogue-Tipp: Hutongs findet ihr z.B. rund um den Glocken- und Trommelturm (Beijing Bell and Drum Towers), Nan Luo Gu Xiang-Hutong, FangJia-Hutong oder Yandaixiejie.

6 | Sommerpalast
Eine Sehenswürdigkeit in Peking, die man sich nicht entgehen lassen sollte, ist der Sommerpalast. Die riesige Parkanlage mit ihren Seen, Pagoden und Brücken gehört zu den beeindruckendsten Orten der Stadt. Vor vielen Jahren war der Palast die kaiserliche Sommerresidenz, in die sich die Kaiser zurückzogen, um der Hitze in der Stadt zu entkommen.
Wenn ihr den Sommerpalast besucht, werdet ihr feststellen, dass der größte Teil der Anlage aus dem Kunming-See besteht (auf dem man übrigens eine Bootsfahrt machen kann), während der restliche Teil aus grünen Hügeln, wunderschönen Gebäuden und Pagoden besteht. Am Ufer des Sees befindet sich ein langer, überdachter Steg (Chángláng), der total beeindruckend ist. Der höchste Punkt des Sommerpalastes ist der Turm des buddhistischen Weihrauchs auf dem Longevity Hill (Hügel der Langlebigkeit).
Travelogue-Tipp: Der Sommerpalast ist ein wirklich toller, ruhiger Ort, den ihr nicht verpassen solltet. Für einen Besuch empfehle ich euch, ausreichend Zeit einzuplanen – idealerweise 3-4 Stunden – denn es gibt so viel zu sehen.


7 | Lama-Tempel (Yonghe Tempel)
Aus zeitlichen Gründen haben wir den Lama-Tempel leider nicht mehr geschafft, aber er stand zumindest auf unserer To-See-Liste, daher möchte ich euch diese Sehenswürdigkeit nicht vorenthalten.
Der Lama-Tempel war ursprünglich mal ein kaiserlicher Palast, der im 18. Jahrhundert zu einem tibetisch-buddhistischen Kloster umgewandelt wurde. Tatsächlich ist er heute einer der bedeutendsten Tempel seiner Art außerhalb Tibets. Er besteht aus 5 großen Hallen und je weiter man in die Anlage hineingeht, desto eindrucksvoller wird es. In der hintersten Halle, der Halle des Unendlichen Glücks, steht sogar eine 18 Meter hohe Buddha-Statue.
8 | Beihai-Park
Der Beihai-Park ist einer der ältesten und am besten erhaltenen kaiserlichen Gärten Chinas und liegt praktischerweise direkt nordwestlich der Verbotenen Stadt. Der Park ist riesig und ein Großteil davon ist eigentlich ein großer See, der Beihai-See.
Es gibt hier so viel zu sehen, darunter die Insel mitten im Park, auf der sich die weiße Pagode aus dem 17. Jahrhundert befindet, sowie der gegenüberliegende Fünf-Drachen-Pavillon. Im gesamten Park gibt es chinesische Gärten, in denen ihr das tägliche Leben der Einheimischen beobachten könnt. Denn die Chinesen nutzen ihre freie Zeit gern für gemeinsame Tänze, eine Runde Mahjong oder fahren im Sommer mit dem Boot über den See.


9 | Houhai-See
Eine weitere, etwas weniger bekannte Sehenswürdigkeit Pekings ist der Houhai-See mit seiner Umgebung. Er befindet sich nördlich des Beihai-Parks und in der Nähe des Glocken- und Trommelturms. Der wunderschöne See mit seinen Weidenbäumen ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Einheimischen beliebt. Rund um den See gibt es einige Bars, Restaurants und Cafés, dementsprechend ist es besonders am Wochenende und am Abend gut besucht.
Bei schönem Wetter könnt ihr auf dem See eine Bootsfahrt machen. In den Wintermonaten, wenn der See gefroren ist, kann man dort sogar Schlittstuhl fahren (Stühle mit Schlittschuhkufen drunter).
Travelogue-Tipp: Wenn ihr den Houhai-See besucht, könnt ihr das sehr gut mit dem Glocken- und Trommelturm und den umliegenden Hutongs verbinden.


Tagesausflug von Peking: Chinesische Mauer
Für viele Menschen ist es ein besonderes Highlight, die beeindruckende Chinesische Mauer zu besuchen. Auch für uns stand bereits lange vorher fest, dass wir einen Tagesausflug dorthin unternehmen möchten. Eines der Weltwunder zu sehen und es auch noch seinem Kind zeigen zu können, ist ein riesiges Privileg und definitiv etwas, woran wir uns immer erinnern werden.
Die chinesische Mauer besuchen
Einige Abschnitte der Mauer sind für Besucher zugänglich. Zu den bekanntesten Abschnitten zählen Badaling, Mutianyu und der weiter entfernt gelegene Abschnitt Jinshanling. Grundsätzlich gilt: Je näher ein Mauerabschnitt an Peking liegt, desto voller wird er sein. Mein Tipp für euch wäre daher: Überlegt vorab, wie viel Zeit ihr zur Verfügung habt und wie weit ihr fahren wollt.
Wir haben uns – trotz der größten Entfernung von Peking aus – für den Abschnitt bei Jinshanling entschieden. Ich werde dazu einen ausführlichen Blogartikel schreiben, aber so viel kann ich bereits jetzt sagen: es hat sich absolut gelohnt und war (für uns) die richtige Entscheidung.
Falls ihr eine Tour ab Peking buchen möchtet, dann könnt ihr das ganz einfach hier machen:
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Peking: Was man unbedingt essen sollte
Oh, das Essen in Peking! Ich habe schon viele Länder bereist, aber die Qualität, der Geschmack und das Preis-Leistungsverhältnis sind hier einfach grandios. In Peking mangelt es definitiv nicht an unglaublich gutem Essen: Von coolen Street-Food-Ständen bis hin zu hervorragenden Restaurants mit Michelin-Stern ist alles dabei.
In China ist es übrigens üblich, dass für alle direkt mehrere Gerichte bestellt und untereinander geteilt werden. Wir haben oft 3-4 Gerichte für 2 Erwachsene und ein Kleinkind bestellt. Die Portionen sind meistens etwas kleiner, sodass in der Regel nicht viel übrig bleibt. Jeder bekommt dann eine eigene kleine Schüssel. Man nimmt sich etwas vom großen Teller in die Schüssel und isst dann daraus.
Wenn man in Peking ist sollte man sich ein paar der typischen Gerichte nicht entgehen lassen:
- Peking-Ente | Das berühmte Nationalgericht ist ein Klassiker und sollte einmal probiert werden.
- Jiaozi | Das sind Dumplings (Teigtaschen), die gedämpft, gekocht oder gebraten werden. Klassisch sind sie mit Schweinefleisch und Schnittlauch gefüllt.
- Zhajiangmian | Das sind die „Spaghetti Bolognese“ von Peking. Dicke Weizennudeln mit einer dunklen, würzigen Soße aus fermentierten Sojabohnen und viel frischem Gemüse oben drauf. Super günstig und extrem sättigend.
Travelogue-Tipp: Die Menükarten sind fast ausnahmslos auf Chinesisch, daher empfehle ich euch eine Übersetzungs-App dabei zu haben. Ich esse beispielsweise kein Fleisch und habe dann die Gerichte entsprechend ohne Fleisch bestellt, was ohne eine Übersetzungshilfe nicht geklappt hätte. Denn entgegen meiner Erwartung gibt es in den meisten Restaurants nicht sehr viele vegetarische Optionen und Englisch spricht so gut wie niemand.


Travelogue-Tipps für Peking China
Einreise & Visum
Wer sich nur bis zu 30 Tage in China aufhält, braucht kein Visum. Bei der Ankunft muss jedoch eine „Arrival Card” ausgefüllt und bei der Visakontrolle abgegeben werden. Zudem muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate lang gültig sein. Da sich Einreisebestimmungen aber jederzeit ändern können, empfehle ich euch, vor eurer Abreise die Seite des Auswärtigen Amts zu überprüfen.
Beste Reisezeit für Peking
Die beste Reisezeit für Peking sind der Frühling und der Herbst. Im Frühling wird es langsam wärmer, aber nicht so heiß und drückend wie im Sommer. Der Herbst ist ebenfalls ideal, denn die Temperaturen sind noch recht angenehm. Ich war Ende Oktober in Peking, da war es etwa 10 bis 15 Grad Celsius warm. Aufgrund der geografischen Lage Pekings kann es im Winter ziemlich kalt werden.
Währung in China
Die Währung der Volksrepublik China ist der Renminbi Yuan. 1 Yuan entspricht derzeit etwa 0,12€ (Stand 02/2026). Vor Ort hilft euch ein Währungsrechner beim Umrechnen. Insgesamt bekommt man für seinen Euro jedoch recht viel.
Bezahlen
In China bezahlt man eigentlich alles per App über AliPay oder WeChatPay. Ohne eine dieser beiden Apps ist man dort aufgeschmissen. Wir hatten bei unserer Reise beide Apps auf dem Handy installiert (mein Mann AliPay und ich WeChatPay), für den Fall, dass eine nicht funktioniert oder es andere Probleme gibt. Und tatsächlich war das genau die richtige Entscheidung, denn WeChatPay funktionierte bei mir nicht immer und die App hatte mich wiederholt aufgefordert, meine Identität zu prüfen, obwohl ich den gesamten Prozess der Kreditkartenauthentifizierung bereits zu Hause abgeschlossen hatte.
Daher wäre meine Empfehlung: Ladet euch am besten AliPay zuhause runter, verknüpft eure Kreditkarte damit und habt zur Not noch chinesisches Bargeld dabei.
Unterkunft in Peking
Peking bietet viele Unterkunftsmöglichkeiten für jedes Budget. Für einen kürzeren Aufenthalt würde ich eine Unterkunft im Stadtzentrum empfehlen, also in nicht allzu großer Entfernung zum Platz des Himmlischen Friedens oder auch im Hutong-Viertel östlich der Verbotenen Stadt.
Wir haben im Dongfang Hotel übernachtet. Das Hotel liegt zentral, die Zimmer sind sehr geräumig und das Personal ist sehr höflich und zuvorkommend. Außerdem gibt es direkt am Hotel ein richtig schönes Café.
Weitere Hotels in Peking:
- Regent Beijing
- Hotel Cote Cour Beijing
- Prime Hotel Beijing
Sprache
Die offizielle Sprache Chinas ist Chinesisch (Mandarin), allerdings gibt es im ganzen Land noch viele weitere Dialekte. Für eine Reise nach China empfehle ich dringend, eine Übersetzungs-App o. Ä. zu nutzen, da nur wenige Chinesen Englisch sprechen.
Fortbewegung in Peking
Peking ist riesig und keine Stadt, die sich „erlaufen“ lässt. Glücklicherweise ist das öffentliche Verkehrsnetz gut ausgebaut und es gibt einige Möglichkeiten, sich durch die Millionenstadt zu bewegen.
Didi
Didi ist die chinesische Antwort auf Uber. Ihr könnt euch die Didi-App runterladen oder auch über die AliPay-App bestellen, da der Fahrdienst da integriert ist. Wir fanden die Fortbewegung mit einem Didi ziemlich einfach, günstig und komfortabel. Übrigens, die Autos sind fast alle High-Tech-Modelle, also wirklich super modern.
Alternativ zum Didi kann man sich auch überall ein Taxi holen, ebenfalls recht günstig. Achtet aber darauf, dass der Fahrer das Taxameter auch startet.
Metro
Peking verfügt über ein riesiges U-Bahn-Netz, das die Fortbewegung dort sehr einfach macht. Die Pläne sind oft auch auf Englisch, sodass man sich gut zurechtfindet. Und wer hätte es gedacht: Auch für die Metro lässt sich die AliPay-App nutzen. In der App kann man sich einen QR-Code generieren lassen, den man dann am Eingang der Metro scannt. Die Abrechnung erfolgt dann über AliPay.
Fahrrad
Es gibt die Möglichkeit, sich in Peking Fahrräder auszuleihen. Ähnlich wie auch in anderen Großstädten kann man sich gegen eine Gebühr für ein paar Stunden ein Fahrrad leihen. Einer der Anbieter ist „Hello Bike“ (Hello Ride) mit blauen Rädern. Abgerechnet wird ebenfalls über AliPay.
Internet
Wie ihr vielleicht wisst, gibt es in China eine Internetzensur und sämtliche Dienste wie Google, Instagram, Facebook & Co. sind gesperrt. Damit ihr trotzdem mit der Außenwelt kommunizieren könnt, empfehle ich euch eine eSIM mit integriertem VPN (virtual private network). Damit umgeht ihr die Sperren und könnt alle Dienste fast normal nutzen. Das ist wohl offiziell auch nicht ganz so legal, aber es kontrolliert auch niemand.
Ich habe für meine Zeit in China eine eSIM von Holafly genutzt, was wunderbar funktioniert hat. Einen zusätzlichen VPN-Zugang braucht ihr nicht zu kaufen.
Smog in Peking China
Ich war vor meiner Reise etwas besorgt, wie die Luftqualität in Peking sein würde, denn chinesische Großstädte haben nicht den besten Ruf, wenn es um Smog geht. Tatsächlich war es jedoch weniger schlimm als befürchtet. Das könnte an der Jahreszeit (Oktober) gelegen haben oder daran, dass inzwischen (fast) alle Roller in Peking einen elektrischen Antrieb haben. Die Luftqualität ist in Peking sicherlich auch tagesformabhängig.
Vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen mit Smog zu anderen Jahreszeiten? Dann schreibt mir gern einen Kommentar.
Wie viel zeit sollte man für Pekings sehenswürdigkeiten einplanen?
Peking ist unglaublich groß mit mindestens genauso vielen Möglichkeiten, etwas zu sehen und zu erleben. Mir hat die Stadt sehr gut gefallen, aber man braucht definitiv ein bisschen Zeit, um anzukommen. Wenn man sich für 4 bis 5 Sehenswürdigkeiten entscheidet, dann sollte man etwa 3 Tage einplanen. Für einen Besuch an der Chinesischen Mauer würde ich entsprechend einen zusätzlichen Tag einplanen.
Ich war insgesamt 5 Tage in Peking – inklusive einem Tagesausflug zur Chinesischen Mauer – und habe die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nicht alle geschafft. Aber das liegt vor allem daran, dass wir mit unserem Kleinkind langsamer reisen und die Sehenswürdigkeiten nicht im Schnelldurchlauf abhaken.

W E I T E R E Z I E L E I N A S I E N
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