Zion Nationalpark: warum er auf keinem Roadtrip fehlen darf

By 23. Oktober 2016 Allgemein, Anna, Ausflugstipps, Destinationen, Rund um die Welt, USA, Utah

Der Zion Nationalpark liegt im Bundesstaat Utah, genauer gesagt im Südwesten an der Grenze zu Arizona. Er gehört definitiv zu den beeindruckendsten der USA; nicht nur weil er wegen seiner roten Sandsteinfelsen, den markanten hohen Felswänden und den riesigen (und zahlreichen) Canyons wunderschön aussieht, sondern weil es im Zion Nationalpark auch die besten Wanderwege (Trails) gibt. Für uns Grund genug einen der schönsten Parks der USA auf unserem Roadtrip durch den Südwesten zu besuchen!

 

Wer wie wir mit dem Auto durch den Park fährt, wird nach jeder Kurve anhalten, die wunderschöne Landschaft genießen und Fotos machen wollen, so beeindruckend ist es dort.
Hier sind meine Gründe (+ Fotos!), warum der Zion Nationalpark sofort auf jede Reise-Liste sollte und natürlich bei keinem Roadtrip fehlen darf:

Der Zion Canyon Scenic Drive

Hier ist der Name Programm: der Zion Canyon Scenic Drive ist eine Strecke, die einen an die schönsten Ecken des Nationalparks bringt. Und nicht nur das: der Scenic Drive ist an sich schon lohnenswert genug, denn die Landschaften, die man unterwegs sieht, sind wunderschön! In den Sommermonaten von April bis Oktober ist der Zion Canyon Scenic Drive für private PKWs zwar geschlossen, aber es gibt Shuttlebusse, die im 10-Minuten-Takt fahren und sogar kostenlos sind.
Die Shuttlebusse starten am Visitor Center in Springdale, man kann aber auch im Park „auf halbem Weg“ ein- und aussteigen. Es gibt auf dieser Scenic-Route 8 Haltestellen, wo man beliebig ein- und aussteigen kann: von dort führen verschiedene Wanderwege zu den schönsten Orten und beeindruckendsten Aussichten!

 

Wandern im Zion Nationalpark

Nehmt euch die Zeit, parkt das Auto, nehmt den Shuttlebus, steigt da aus, wo ihr grade wollt und lauft einfach los. Im Zion Nationalpark ist es nämlich so, dass es für jeden die passende Wanderroute gibt: von einem ausgedehnten Spaziergang bis hin zu einer abenteuerlichen Wanderung durch die Canyons ist alles dabei. Das Einzige, was ihr dort brauchen werdet, ist eine Karte vom Park und eure Kamera. Glaubt mir, diese Aussichten dort wollt ihr mit nach Hause nehmen. Zwischendurch habe ich mich ein bisschen wie im Jurassic Park gefühlt.

 

Ein paar der beliebtesten Wanderrouten:

Angel’s Landing: eine sehr beliebte, aber auch sehr anspruchsvolle Strecke: 8 km geht es zum Teil ziemlich steil nach oben. Also nichts für Ungeübte oder Leute mit Höhenangst. Die Aussicht ist jedoch ziemlich imposant.

The Narrows: das Besondere an dieser Strecke: man braucht wasserfeste Schuhe! Die Narrows sind enge Canyons (bzw. Schluchten) des Virgin Rivers, die so vom Fluss in Jahrmillionen geschaffen wurden. Vorab sollte man aber das Wetter checken: bei Flashfloodwarning sollte man dort nicht hindurchwandern.

Observation Point: gehört zu den Top-Wanderrouten des Zion Nationalparks. Für diese Wandertour sollte man in etwa 5 Stunden einplanen, da die Strecke sehr abwechslungsreich ist. Die Belohnung? Wunderschöne Aussichten auf den Nationalpark.

Canyon Overlook Trail: dieser Wanderweg gehört zu den beliebtesten, da einfach zu erreichen und zu bewandern. Der Trail liegt im östlichen Teil des Parks und kann nur mit dem eigenen Auto erreicht werden, da die Shuttlebusse nicht zum Overlook Trail fahren.

 

Zion Nationalpark: good to know

Eintritt: Der Eintritt mit dem Auto kostet 30 Dollar (Stand 2016).

Übernachten: wer (wie wir) etwas Geld sparen will, sollte nach Möglichkeit nicht direkt im Zion Nationalpark (Springdale) übernachten. Das ist bestimmt praktisch, kostet aber leider mehr. Mein Tipp: wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich eine Unterkunft außerhalb des Parks suchen: wir haben im Örtchen Toquerville übernachtet, ca. 30 Minuten Fahrtzeit vom Zion Nationalpark entfernt. Unsere Unterkunft dort war das Phoenix House Bed & Breakfast und es ist wirklich zu empfehlen!

 

xx Anna

PS: Vom Zion-Nationalpark ging es für uns weiter nach Las Vegas – ein kompletter Kontrast zur Natur im Zion NP!

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4 Comments

  • Reply Julia 6. November 2016 at 9:07

    Hallo Anna,

    superschöne Bilder! Der Westen der USA mit all den unglaublich beeindruckenden Nationalparks steht ja schon lang auf meiner Bucket List… Welche Wanderungen habt ihr denn gemacht und welche war dein Highlight?

    Liebe Grüße
    Julia

    • Reply thetravelogue 8. November 2016 at 13:48

      Hey Julia,
      wir sind mit dem Shuttle-Bus durch den Park gefahren und sind an verschiedenen Stationen ausgestiegen und haben uns von dort auf den Weg gemacht. Den Riverside-Walk fand ich persönlich sehr schön! Der verläuft entlang des Flusses und macht wirklich Spaß!
      Die Wanderung hoch zum Angels Landing haben wir nicht gemacht. Das erfordert schon Übung und Schwindelfreiheit, die Strecke sollte man nicht unterschätzen. Ansonsten würde ich noch die Wanderung „The Narrows“ empfehlen; ich habe diese Wanderung nicht mehr machen können, möchte das beim nächsten Mal aber unbedingt nachholen :)
      Lieben Gruß, Anna

  • Reply Anna 5. Dezember 2016 at 13:49

    Der Zionpark war wirklich wunderschön und er darf wirklich auf keinem Roadtrip fehlen, da stimme ich dir zu. Ich bin damals die Emerald Pool Trails gelaufen, die fand ich auch toll.

    Schöner Artikel und tolle Fotos!

    Herzlich,
    Anna

    • Reply thetravelogue 5. Dezember 2016 at 19:32

      Hi Anna, danke dir!
      oh wow.. das glaube ich, den Trail wäre ich auch gern gelaufen! Bestimmt sehr schön. Es gibt dort einfach so wahnsinnig viele tolle Wanderwege :)
      Lieben Gruß, Anna

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