Safari in Tansania: Tarangire Nationalpark

By 15. Oktober 2017 Afrika, Allgemein, Anna, Destinationen, Rund um die Welt, Tansania

Die erste Safari in meinem Leben – und dann noch nach Tansania! Was lange ein Traum war, konnte ich mir dieses Jahr endlich erfüllen. Vor meinem Trip in den Osten Afrikas (und auch meinem ersten auf diesen Kontinent!) wurde mir oft erzählt, dass eine Reise dorthin – und erst recht eine Safari – einen verändert. Sie sollten Recht behalten. Eine Safari in Tansania übertrifft alle Erwartungen, die man bis dahin hatte: weite Savanne, Tiere in freier Wildbahn erleben, blauer Himmel über endlosem Horizont, campen in der Wildnis und vor allen Dingen eine ganz andere Kultur!

 

Um meine Erlebnisse von dieser wunderbaren Zeit in Tansania am besten teilen zu können, habe ich entschlossen, nach und nach von meinen Eindrücken zu erzählen und heute mit dem ersten Teil der Safari zu starten:

1. Stopp: Tarangire Nationalpark

Meine Safari in Tansania startet am Kilimandscharo, denn von dort aus beginnt unsere 8-tägige Rundreise durch den Norden des ostafrikanischen Landes. Wir sind zu viert unterwegs und haben eine private Safari gebucht, im Klartext heißt das: ein Jeep allein für uns vier mit unserem Guide. Und ich kann euch sagen: das bedeutet wirklichen Luxus auf Safari, denn er gibt uns die Freiheit dort anzuhalten, wo wir möchten und auch wie lange (grade als Reisebloggerin und ambitionierte Hobbyfotografin ein Segen!).
Der erste Stopp sollte der Tarangire Nationalpark sein. Dieser Nationalpark befindet sich südlich von Arusha, einer der größten Städte im Norden Tansanias. Das Besondere an diesem Nationalpark? Eindeutig seine große Tierdichte! Denn während der Trockenzeit sinkt zwar auch der Wasserpegel des Tarangire Flusses, aber er führt trotzdem immer Wasser. Dies hat zur Folge, dass auch Tiere aus umliegenden Regionen sich auf den Weg dorthin machen, um Wasser zu finden. Und so findet man dort auf 2.850km² die größte Konzentration von Wildtieren außerhalb des Ngorongoro Kraters und der Serengeti!

 

Nach grade einmal 5 Minuten Fahrt im offenen Jeep sehen wir bereits mehrere Elefanten und Gnus an einem Wasserloch: meine ersten Sichtungen auf Safari! Definitiv ein Gänsehautmoment! Dieser Augenblick ist so faszinierend, gleichzeitig aber auch etwas surreal; man versucht zu verstehen, dass diese Tiere hier frei leben und eben nicht hinter einem Zaun und eingesperrt sind. Wir stehen recht lange dort, unter anderem auch, weil der Elefantenbulle sich nur ein paar Meter von unserem Jeep entfernt aufhält und wir unser Glück erst einmal begreifen müssen. Außerdem denkt man zu Beginn einer Safari noch, dass man natürlich keine Elefanten und Gnus mehr sehen wird und fotografiert und filmt, was die Speicherkarte hergibt.

 

Die Landschaft im Tarangire ist einfach nur wunderschön: von afrikanischer Savanne mit seinen riesigen Baobab-Bäumen bis hin zu grüner Vegetation, den Akazienwäldern und der Lebensader, dem Tarangire Fluss, ist dort alles zu sehen. Und genauso vielfältig wie die einzigartige Landschaft, ist dort auch die Tierwelt. Elefanten, Zebras, Giraffen, Gnus, Affen, Vogelstrauße & sämtliche andere Vogelarten (es sind über 300!), Impalas, … das sind nicht nur die Tiere, die dort leben, sondern auch die, die ich alle an einem einzigen Tag im Park gesehen habe! Mit ein bisschen Glück entdeckt man im Tarangire auch Löwen.

 

Für den Start meiner Safari durch Tansania war der Tarangire Nationalpark der perfekte Beginn – die wunderschöne Landschaft und die Vielfalt der Tiere dort ist wirklich enorm. Ich hätte niemals gedacht, dass ich am 1. Tag auf Safari schon so viele Tiere (teilweise unglaublich nah) sehen würde! Das sind Begegnungen und Erlebnisse, die man nicht wieder vergisst – man wird sich immer daran erinnern, wo man seinen ersten Elefanten oder sein erstes Zebra in freier Wildbahn gesehen hat.
Die Big 5 habe ich im Tarangire zwar nicht sehen können, aber es sollten ja noch ein paar Tage auf Safari folgen…

xx Anna

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